Anfang November fand auf der Stahlinsel im Duisburger Hafen der symbolische Spatenstich für das Neubauprojekt der Haeger & Schmidt Logistics GmbH (HSL) statt. Auf dem Betriebsteil Nordhafen wird eine neue hochmoderne Lagerhalle gebaut. Auf dem zusätzlich angepachteten Teil des Terminals wird ein neues Büro- und Sozialgebäude entstehen. Die Neubauten sollen im Verlauf des 2. Halbjahres 2021 bezugsfertig sein.

Am 3. November trafen sich unter Corona konformen Bedingungen zum symbolischen Spatenstich, Heiko Brückner und Per Nyström, Geschäftsführer der Haeger & Schmidt Logistics GmbH (HSL), Björn Becker (General Manager Division Port Logistics), Markus Bangen, Vorstand der Duisburger Hafen AG sowie Matthias Palapys, Geschäftsführer der duisport consult GmbH (dpc).

„Leider läßt die Corona-Pandemie eine Feier zum Spatenstich nicht zu, aber wir beginnen trotz allem mit den Bauarbeiten“, sagte Per Nyström.

Mit dem Ausbau der Stahlinsel zum multifunktionalen Hub in Duisburg sorgt HSL für Wachstum und sichert seine komplexe, hochqualifizierte Dienstleistung ab. Durch eine Erweiterung des Geländes um 7.200 qm, die u.a. für einen neuen Lkw-Hof genutzt wird, konnte die Gesamtfläche der Stahlinsel auf 58.000 qm aufgestockt werden. Ein Teil der offenen Lager- und Umschlagsflächen wird nun für den Bau einer neuen 9.000 qm großen beheizbaren Halle mit den Abmessungen 210 × 45 m genutzt, die Hakenhöhe in der neuen Halle wird 9 m sein und es wird ein 40 t Kran arbeiten. Die Halle ist mit zwei Halbzuggleisen á 210 m ausgestattet, die mit Lkw befahrbar sind. Es gibt eine wettergeschützte Anbindung an die Bestandshalle, um auch in der neuen Halle die Trimodalität zu gewährleisten. Die Lagerkapazität in der neuen Halle beträgt dann 60.000 t, sie ist mit einem innovativen, ressourcenschonenden Verfahren per Fußbodenheizung temperaturgeführt. An der Halle entsteht zudem ein Lkw-Tiefhof, um einen schnellen Umschlag und um schnelles Stuffing und Stripping von Stückgutcontainern zu ermöglichen. Am gleichzeitig entstehenden Verwaltungsgebäude soll ein Selbstabfertigungsschalter für Lkw entstehen, der Verwaltungsneubau mit 420 qm Grundfläche enthält Sozialräume für die gewerblichen Mitarbeiter, Warteräume für Lkw Fahrer und Büros für 12 weitere Mitarbeiter. Das gesamte Terminal ist nach Fertigstellung an die noch im Umbau befindliche Vohwinkelstraße angebunden und somit optimal erreichbar.

„Die sich ändernden Kundenanforderungen und der Ausbau unserer jetzigen Lagerkapazitäten waren ausschlaggebend für diese weitere Investition am Standort Duisburg. Ein zusätzlicher Aspekt für uns ist, dass wir mit dem Neubau in der Region rund um Duisburg trimodale Lösungen anbieten können. Planung und Baudurchführung liegen in den bewährten Händen von duisport, die Fertigstellung ist für 2021 geplant“, sagte Heiko Brückner, „es ist eine der größten Investitionen seit Bestehen von Haeger & Schmidt.

Mit der Planung und Realisierung des Projekts hat HSL die duisport consult GmbH, eine Tochtergesellschaft der Duisburger Hafen AG, beauftragt. „Nach langen Beratungen und variantenreichen Entwürfen konnten wir schlussendlich mit unserem Kunden HSL ein zukunftsgerichtetes Konzept für diese speziell auf die trimodale Lagerlogistik hochwertiger Stahlprodukte ausgerichtete Halle entwickeln. Wir freuen uns, dass Haeger & Schmidt uns wieder einmal das Vertrauen geschenkt hat, sie nicht nur bei der Planung, sondern auch bei der schlüsselfertigen Erstellung der Immobilien zu unterstützen“, so Prof. Thomas Schlipköther, Vorsitzender der Geschäftsführung der dpc und Vorstandskollege von Markus Bangen bei duisport.

Foto:

(v.l.n.r) Björn Becker/General Manager HSL-Division Port Logistics, Per Nyström/CFO HSL, Heiko Brückner/CEO HSL, Markus Bangen/Vorstand der Duisburger Hafen AG), Matthias Palapys/Geschäftsführer duisport consult GmbH (dpc)

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